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23.04.2015

iic solutions mit Vortrag zu Wearables bei der Deutschen Akademie der Medien

München, 23. April 2015 – Nach Smartphone und Tablet sind Wearables wie Smartwatches und Datenbrillen der nächste große Computer-Trend. Im Gegensatz zu den etablierten Kommunikationstechnologien erfolgt bei Wearables die Darstellung von Informationen unter ganz neuen Randbedingungen und ermöglicht dadurch innovativen Anwendungsszenarien. Welche Chancen darin für die Verlags- und Medienbranche liegen, präsentierte iic solutions im Rahmen einer Veranstaltung der Deutschen Akademie der Medien am 26. März in Berlin.

Jede Interface-Kategorie hat spezifische Eigenschaften, welche die Rahmenbedingungen für die damit wiederzugebende Inhalte vorgeben. Durch ihre mobile Nutzung und kontextuelle Intelligenz auf Basis von Sensordaten haben Smartphones und Tablets erst vor wenigen Jahren neue Anforderungen an die Content-Industrie geschaffen. Aufgrund ihrer Verwendung am Körper und den daraus resultierenden Einschränkungen bei der Eingabe von Informationen, erfordern Smartwatches und Datenbrillen eine noch weitaus stärkere Spezialisierung der dafür vorgesehen Inhalte auf die Situation und den Kontext des Nutzers. Welche Voraussetzungen für neue Content-Formate mit Wearables gelten und was bei deren Entwicklung zu beachten ist, vermittelte Florian Schumacher, Wearables- und Digital Health Experte der iic solutions den Besuchern beim Abendgespräch der Deutschen Akademie der Medien in Berlin.

Am Beispiel der Apple Watch beschrieb Schumacher das Interface moderner Smartwatches mit ihrem Anwendungsmöglichkeiten als informatives Display und ersten Touchpoint für die Interaktion mit Inhalten auf Smartphone und Co. Insbesondere aufgrund der kleinen Bildschirme und der weniger effizienten Interaktion mit Auswahlmöglichkeiten spielen Fokussierung und Relevanz von Inhalten bei Smartwatch-Apps eine besonders große Rolle. Medien-Apps antizipieren deshalb idealerweise welche Inhalte einem Anwender in welcher Situation einen besonders hohen Nutzen bieten und präsentieren diese prominent. Mögliche Kontextfaktoren für die Auswahl geeigneter Inhalte sind der Aufenthaltsort und die Tageszeit aber auch die unterschiedlichen Informationsbedürfnisse des Nutzers an Wochentagen und am Wochenende sind ein mögliches Selektionskriterium. Smartwatches dienen dabei häufig als erster Touchpoint für die Inhalte, welche durch attraktive Bilder und prägnante Headlines zum Weiterlesen auf einem Smartphone verleiten. Ebenso eignen sich die kleinen Computer für bildlastige Inhalte mit kurzer Textlänge, welche zum beiläufigen Entdecken einladen. Trotz beschränktem Platzangebot bieten Smartwatch-Displays auch Anwendungsmöglichkeiten für Lerninhalte. Lösungen wie Vokabeltrainer und Lernkarten wurden bereits zum Start der Apple Watch angekündigt.  

Schumacher stellte auch smarte, kabellose Kopfhörer, sogenannte Hearables vor. Diese oft mit Pulssensoren ausgestatten Geräte liefern Sportlern Sprach-Feedback zur Leistung und können auch für andere Formen der Sprachinteraktion mit dem Smartphone genutzt werden. Neben dem reinen Vorlesen von Inhalten sind die Hearables insbesondere für die Übermittlung von einfachen Sachverhalten gut geeignet. Im Vergleich zu visuellen Informationen lassen sich auditiv aufgenommene Informationen oft mit geringerem kognitivem Aufwand verarbeiten und ermöglichen so ein direkteres Verstehen. Auch die Unabhängigkeit von einem Display und die daraus resultierende Konzentration der Augen auf die Umwelt können in vielen Situationen, wie zum Beispiel im Sport, wesentliche Vorteile erzeugen. Als neue Inhaltsformate empfehlen sich virtuelle Trainer, Coaches und Assistenten welche kontextspezifische Hinweise als Sprachfeedback vermitteln.

Neben der Rolle von Wearables als neuem Informationskanal, spielen die Geräte auch bei der Personalisierung von Inhalten eine zunehmende Rolle. Vitalitäts- und Verhaltenswerte wie Bewegungsstatus und Herzfrequenz könnten schon bald bei der Selektion von Musiktiteln in Radiostreams oder zur Verbesserung der Customer Experience anderer smarter Dienste genutzt werden. Nicht nur die Umgebung des Menschen, sondern auch die von ihm genutzten Inhalte würden sich dann immer besser auf dessen Bedürfnisse einstellen. Auch deshalb haben Wearables das Potential die Interaktion mit Inhalten drastisch zu verändern. Als ergänzende aber auch als eigenständige Interfaces in neuen Anwendungsszenarien und durch eine verbesserte Personalisierung von Angeboten.

 

Über iic solutions

iic solutions ist eine Unternehmensberatung mit Sitz in München und Hürth, die Versicherern, Finanzdienstleistern und Energieversorgern Chancen und Potenziale des technologischen Wandels aufzeigt und in Geschäftserfolge überführt. Dabei liegt der Schwerpunkt auf Veränderungen durch Digitalisierung und das Internet der Dinge. Die langjährige Branchenerfahrung bildet zusammen mit fachlichen, methodischen und technischen Kompetenzen das Fundament für den Unternehmenserfolg. Mehr unter www.iic-solutions.com.